Karibik im Januar


Der erste Monat des Jahres eignet sich für einen Karibikurlaub auf fast allen Inseln. Die Gefahr, dass tropische Wirbelstürme die Inseln erreichen, besteht im Januar nicht. Dies gilt vor allem für die südlichen Karibikinseln inklusive den Inseln unter dem Winde, auch Leeward Islands genannt, da diese außerhalb des Hurrikangürtels liegen. Zu den Inseln unter dem Winde zählen u.a. die ABC-Inseln Aruba, Bonaire und Curaçao, die Dependencias Federales sowie Nueva Esparta.

Außerdem liegt der Januar außerhalb der Regenzeit. Allerdings kann die Wassertemperatur auf einigen Inseln in diesem Monat so tief fallen, dass das Baden dort zu einer echten Mutprobe werden kann. Die Bermudas beispielsweise sind im Januar nicht zu empfehlen, da die Temperaturen in dieser Zeit nicht selten unter die 15-Grad-Marke fallen.

Welche Inseln kann ich bereisen?

Trocken und angenehm warm bleibt es im Januar auf den Amerikanischen Jungferninseln, Anguilla, Antigua und Barbuda, BES-Inseln (drei Inselgebiete Bonaire, Sint Eustatius und Saba), Barbados, Britischen Jungferninseln, Turks– und Caicos-Inseln, Cayman Islands, Corn Islands, Grenada, St. Vincent und den Grenadinen, Guadeloupe, Haiti, Jamaika, Kuba, Martinique, Puerto Rico, St. Martin, St. Lucia sowie Trinidad und Tobago.

Daneben sind die Bahamas ein beliebtes Reiseziel im Januar. Dort findet pünktlich zum Neujahr der Karneval statt, der auf allen Inseln ausgiebig gefeiert wird. Auch auf St. Kitts und Nevis findet pünktlich zum Jahresanfang der traditionelle Fasching statt. In Montserrat beginnen die Karnevalsvorbereitungen bereits im Dezember und finden ihren Höhepunkt zum Neujahr am 1. Januar.

Bei Wassertemperaturen um durchschnittlich 25 Grad eignen sich diese Inseln auch für Badeurlaube. Aufgrund der ruhigen See bietet der Januar zudem ideale Bedingungen fürs Tauchen. Nachts fallen die Temperaturen während dieser Zeit nie unter 20 Grad Celsius. Die Höchsttemperaturen in den Wintermonaten betragen um die 30 Grad.

Welche Inseln eignen sich weniger?

Aufgrund der Weihnachtsferien, können manche Inseln im Monat Januar, besonders Anfang Januar, sehr voll werden. Vor allem die zu Venezuela gehörigen Inseln der Dependencias Federales sowie Nueva Esparta werden in den Wintermonaten von Einwohnern vom Festland besucht. Aus diesem Grund sind die Hotels in dieser Zeit oft schnell ausgebucht und die Preise vergleichsweise hoch. Gleiches gilt für die kolumbianischen Inseln Providencia und San Andrés.

Die Insel Dominica eignet sich grundsätzlich ebenfalls für einen Besuch im Januar. Allerdings muss auf dieser Insel fast das ganze Jahr über mit Niederschlägen gerechnet werden. Besonders in den Bergregionen sowie an der Ostküste kann es immer wieder zu leichtem Regen kommen.

Ein vor allem für deutsche Urlauber beliebtes Reiseziel ist die Dominikanische Republik. Hier gibt es zwei Regenzeiten: Während es im Süden der Insel im Januar trocken ist, muss im Norden zum Jahresanfang mit heftigen Niederschlägen gerechnet werden. Entschädigt wird man allerdings durch ein besonderes Naturspektakel, denn im Januar kann man vor der Küste Buckelwale beobachten.