Karibik 1 x 1 – Karibik Wissen


karibik strand palme

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KLIMA Karibik

 

Wie ist das Wetter in der Karibik?

Die Karibik befindet sich im tropischen Teil des Atlantischen Ozeans. Dementsprechend ist das Klima tropisch bis subtropisch. Zwar gibt es zwischen den einzelnen Inselgruppen kleine klimatische Unterschiede, doch im Allgemeinen sind die Temperaturschwankungen im Jahresverlauf sehr gering. Die Durchschnittstemperaturen in der Karibik liegen zwischen 25 bis 28 Grad Celsius am Tage und zwischen 19 und 23 Grad in der Nacht.

In der nördlichen Karibik, die die Großen Antillen umfasst, liegt die durchschnittliche Jahrestemperatur bei 25 Grad Celsius. In der Zeit von Juli bis Oktober kann es zu tropischen Stürmen kommen.

Auch im südlichen Teil, auf den Kleinen Antillen, ist es das ganze Jahr hindurch warm. Allerdings bringen die Passatwinde hier regelmäßig feuchte Luft auf die Inseln. Gerade in den Gebirgszügen muss man deshalb ab und zu mit kurzen, kräftigen Schauern rechnen. Weiter südlich sind die Inseln dahingegen relativ trocken und windstill. Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt hier bei etwa 25 bis 30 Grad.

Wann ist die beste Zeit, um in die Karibik zu fahren?

Die beste Zeit, um die Karibik zu besuchen, liegt zwischen den Monaten November bis Mai. Vor allem im Februar liegen die Temperaturen tagsüber bei 26 Grad und in der Nacht bei 20 Grad, weshalb dieser Monat häufig als idealer Reisezeitraum angegeben wird.

In der Zeit von Juni bis Oktober bzw. November ist die Luftfeuchtigkeit vor allem auf den nördlichen Inseln extrem hoch. Zudem liegt in diesem Zeitraum die Hurrikansaison, die sich besonders im Südwesten und Nordosten, zum Beispiel auf den Bahamas, bemerkbar macht.

Der wärmste Monat der Karibik ist mit einer Durchschnittstemperatur von knapp 27 Grad der August, der kühlste Monat der Januar mit einer durchschnittlichen Temperatur von etwa 22 Grad. Reiseziel und Reisezeit beeinflussen natürlich auch die Liste der Dinge, die Sie mit in die Karibik nehmen. Damit Sie gut auf Ihren Urlaub vorbereitet sind, haben wir für Sie eine nützliche Packliste für Ihre Karibikreise zusammengestellt.

Wie warm ist das Wasser in der Karibik?

Das gleichmäßig warme Wetter in der Karibik lädt Einheimische und Besucher das ganze Jahr über zum Baden ein. Die Wassertemperaturen sind hier nur unwesentlich niedriger als die Lufttemperaturen. So betragen die Wassertemperaturen der Karibik im Durchschnitt zwischen 24 und 27 Grad Celsius.

 

SPRACHE Karibik

 

Welche Sprache wird in der Karibik gesprochen?

In der Karibik gibt es sechs offizielle Sprachen. Spanisch wird in Kuba, Puerto Rico und der Dominikanischen Republik gesprochen. Französisch wird auf fünf Inseln offiziell gesprochen, darunter Guadeloupe, Martinique, Saint-Barthélemy und Saint-Martin. Auf Haiti gilt neben Französisch auch Haitianisch als offizielle Sprache.

Englisch gilt auf über 20 Inseln als offizielle Sprache. Dazu gehören beispielsweise die Bahamas, Jamaika, Tobago und Trinidad. Auf den fünf Inseln der Niederländischen Antillen spricht man Niederländisch. Weiter südlich auf den ABC-Inseln (oder auch Aruba, Bonaire und Curaçao) wird Papiamento gesprochen.

Neben den offiziellen Landessprachen gibt es noch zahlreiche weitere indigene Sprachen, die von der jeweiligen einheimischen Bevölkerung gesprochen werden sowie eine Reihe an lokalen Dialekten.

Wo wird deutsch gesprochen in der Karibik?

Die deutsche Sprache ist auf den karibischen Inseln nicht verbreitet. Selten kommt es vor, dass Hotelpersonal deutsch spricht. Dennoch werden Ausflüge von deutschen Reiseveranstaltern oder auch Kreuzfahrten mit deutschsprachiger Führung angeboten.

Mit Englisch oder Spanisch kann man sich in den meisten Teilen der Karibik wohl am besten verständigen. Je nach Urlaubsregion kann auch Französisch oder Niederländisch von Vorteil sein.

 

FLUG in die Karibik

 

Wie lange fliegt man in die Karibik?

Wer von Deutschland aus in die Karibik fliegen will, muss mindestens neun Stunden Flugzeit einplanen. Die genaue Flugzeit hängt davon ab, aus welcher deutschen Stadt man fliegt und welche Inseln in der Karibik angeflogen werden.

Bei einem Non-Stopp-Flug auf eine karibische Insel muss man mit einer Flugdauer zwischen neun und elf Stunden rechnen. Da einige Karibikinseln jedoch nicht direkt von Deutschland aus angeflogen werden, muss man an einem anderen Flughafen, beispielsweise in den USA umsteigen und von dort aus weiter reisen. Je nach Aufenthaltsdauer im Umsteigeland kann ein Flug in die Karibik bis zu 20 Stunden dauern. In solchen Fällen sollte man eventuell eine Zwischenübernachtung zum Beispiel in Florida einplanen.

Für den Rückflug nach Deutschland muss man in der Regel nicht ganz so viel Zeit einplanen. Aufgrund der Wetter- und Windverhältnisse verkürzt sich die Flugzeit von der Karibik nach Deutschland um bis zu drei Stunden.

Wie teuer ist der Flug?

Wie teuer ein Flug in die Karibik ist, hängt von vielen Faktoren ab. Zum einen variiert der Preis je nach Abflugs- und Zielort. Zum anderen ist der Ticketpreis davon abhängig, ob man einen Direktflug oder einen Flug mit Zwischenstopps bucht. Gerade bei Letzterem lässt sich schnell der eine oder andere Euro einsparen.

One-way-Flüge, also Hinflüge, zum Beispiel nach Kuba oder in die Dominikanische Republik gibt es schon unter 400 Euro in der Economy Class. Hin und zurück muss man zwischen 600 und 1000 Euro einplanen, wobei der Preis auch davon abhängt, wann man den Flug bucht, zu welcher Zeit man fliegt und in welcher Klasse.

Von wo kann ich fliegen?

Abflughäfen, an denen Maschinen, die entweder non-stopp oder mit Zwischenlandung in die Karibik fliegen, gibt es in fast allen großen Städten Deutschlands, wie Frankfurt, München, Köln, Hamburg oder Berlin.

Die Fluggesellschaften Condor, Air Berlin, Air France, British Airways, American Airlines bieten Flüge in die Karibik an.

 

Welche sind die internationalen Flughäfen?

In fast jeder großen Stadt in der Karibik, wie beispielsweise La Habana auf Kuba, Santo Domingo in der Dominikanischen Republik oder Nassau auf den Bahamas gibt es einen internationalen Flughafen, wo Flugzeuge aus aller Welt starten und landen.

 

Gibt es Direktflüge?

Einige Karibikinseln werden direkt von Europa aus angeflogen und andere nicht. Die Airline Condor bietet Direktflüge zu den beliebtesten Inseln der Karibik, wie Barbados, Jamaika, Trinidad & Tobago, Puerto Rico und St. Lucia an.

Auf Kuba und in der Dominikanischen Republik werden gleich mehrere Ziele, wie zum Beispiel Varadero, Santa Clara oder Santo Domingo direkt von der Condor aus angeflogen. Air Berlin bietet Direktflüge nach Punta Cana und Puerto Plata in der Dominikanischen Republik sowie nach Kuba und Curaçao an.

Wer gerne spart sollte beachten, dass Direktflüge in die Karibik meist etwas teurer sind als Flüge mit ein oder zwei Zwischenstopps.

 

FORMALITÄTEN

 

Wo befindet sich das Konsulat/die Botschaft in der Karibik?

Deutsche Vertretungen findet man auf jeder größeren Karibikinsel, wie Haiti, Dominikanische Republik, Kuba, Jamaika, Trinidad & Tobago, den Bahamas usw.

Die Adressen der jeweiligen Vertretung sind auf der Seite des Auswärtigen Amtes ersichtlich: http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/DtAuslandsvertretungenA-Z-Laenderauswahlseite_node.html

Was für Reisedokumente braucht man für die Karibik? Pass? Ausweis? Gültigkeit?

Generell benötigt man zur Einreise in die Karibik einen Reisepass, der mindestens noch sechs Monate gültig ist. Zudem muss man in der Regel ein Rückflug- oder Weiterflugticket vorweisen können. Auf fast allen karibischen Inseln bekommt man bei der Einreise ein Touristenvisum ausgestellt, welches bei der Ausreise wieder abgegeben werden muss.

Für Reisende nach Kuba gelten bestimmte Einreisebestimmungen. Hier benötigt man bereits vor Abflug aus Deutschland ein Visum oder eine Touristenkarte, die man in der Auslandsvertretung erhält. Die maximale Aufenthaltsdauer in Kuba ist zudem auf 30 Tage begrenzt.

Auf den französischen und niederländischen Inseln der Karibik reicht ein normaler Personalausweis oder Reisepass zur Einreise aus.

Wer über die USA ein- oder ausreist benötigt zudem das vorübergehende Touristenvisum ESTA, welches man vorab online unter folgender Adresse anfordern kann: https://esta.cbp.dhs.gov/esta/

Welche Einreise- und Ausreisebestimmungen gibt es in der Karibik?

Neben einem gültigen Reisepass, sowie dem Rückflug- oder Weiterflugticket, benötigt man zur Ein- und Ausreise der Karibik ein Touristenvisum. Dieses erhält man in der Regel im Flugzeug oder direkt beim Reiseanbieter. Das Visum muss bei Ausreise wieder abgegeben werden.

Bitte beachten Sie auch die speziellen Bestimmungen bei Reisen nach Kuba oder über die USA.

Wie lange darf ich mich in der Karibik aufhalten?

Das Touristenvisum, welches man bei der Einreise ausgestellt bekommt, ist in der Regel für die Dauer von 30 Tagen bis zu 90 Tagen gültig. Dennoch ist die Aufenthaltsdauer für Touristen auf den verschiedenen Karibischen Inseln sehr unterschiedlich. So beträgt die maximale Aufenthaltsdauer auf Kuba beispielsweise lediglich 30 Tage, welche aber einmalig um weitere 30 Tage verlängert werden kann.

 

GESUNDHEIT

 

Was für Impfungen benötige ich in der Karibik? Sonstige Medizin?

Zur Einreise in die Karibik werden folgende Impfungen empfohlen: Tetanus, Polio, Diphtherie, Hepatitis A. Neben diesen Standardimpfungen werden bei längeren Aufenthalten Impfungen gegen Hepatitis B, Typhus und Malaria empfohlen. Letztere sind allerdings abhängig vom jeweiligen Aufenthaltsland.

Da das Wasser in vielen Gebieten der Karibik nicht dem Standard des deutschen Trinkwassers entspricht, können einige Getränke oder Speisen mit Keimen belastet sein, was zu Magen-Darm-Problemen führen kann. Zudem wird ein Schutz gegen Stechmücken empfohlen sowie eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor.

Wie gut ist die medizinische Versorgung in der Karibik? Wo gibt es Krankenhäuser?

Die medizinische Versorgung in der Karibik variiert von Insel zu Insel. Grundsätzlich wird man allerdings überall gut versorgt und wird in schlimmeren Fällen von einer kleinen Insel ohne Krankenhaus mit dem Hubschrauber auf die nächstgrößere Insel mit Krankenhaus befördert.

In den meisten hochrangigen Hotels gibt es außerdem einen Arzt, der für die medizinische Erstversorgung zuständig ist. Gerade auf Kuba oder Curaçao ist die ärztliche Versorgung vorbildlich. Das St. Elisabeth-Krankenhaus in Curaçao gilt als das modernste Krankenhaus der Südkaribik.

Als Ausländer wird man in den karibischen Kliniken in der Regel als Privatpatient behandelt, was ohne zusätzliche Versicherung richtig teuer werden kann. Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung ist deshalb zu empfehlen.

Brauche ich eine spezielle Auslandskrankenversicherung in der Karibik?

Da die Krankenversicherungskarte nur in Deutschland und der Europäischen Union gültig ist, ist der Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung ratsam. Diese deckt dann im Falle eines medizinischen Notfalls in der Karibik alle anfallenden Kosten ab. Zudem ist in vielen Reisekrankenversicherungen auch eine Rückholversicherung enthalten, die den Rückflug aufgrund eines solchen Notfalls bezahlt.

Verpflichtend ist der Nachweis einer solchen Versicherung (nur) in Kuba.

 

FINANZEN

Hotel Himmel

Was kostet eine Reise in die Karibik?

Die Kosten für eine Reise in die Karibik sind immer abhängig von Ziel, Dauer und Art der Reise. Vorab muss man entscheiden, ob man eine Pauschalreise oder Individualreise bucht. Außerdem muss man wissen, welchen Anspruch man an die Reise und die Unterkunft hat. Will man lieber günstig Reisen, eine Luxusreise antreten oder sich auf eine abenteuerliche Kreuzfahrt oder gar einen Segeltörn einlassen? All diese Fragen gilt es vor der Reise zu klären.

Eine Pauschalreise in die Karibik, also eine Reise, in der Flug und Hotel mit Verpflegung bereits enthalten sind, findet man in den verschiedensten Preisklassen. So kann man z.B. schon für 1.000 Euro in die Dominikanische Republik fliegen und dort sieben Tage in einem 3- bis 4-Sterne-Hotel verbringen. Nach Guadeloupe kommt man sogar schon ab 800 Euro (Flug, 7 Tage im 2 oder 3 Sterne Hotel). Für eine Pauschalreise nach Jamaika (Ocho Rios oder Negril) muss man um die 1.200 Euro bis 1.800 inklusive Flug und 7-tägigem Aufenthalt im 4-Sterne-Hotel einplanen. Teuer wird es auf den Bahamas oder Barbados, wo man mit knapp 2.000 Euro im gehobenen Hotel rechnen muss.

Zu den beliebtesten Zielen für Luxusreisen in die Karibik gehören zweifelsohne die British Virgin Islands, Turks and Caicos sowie Antigua & Barbuda. Auch die Bahamas und Barbados gehören eher zu den Destination für Reisende mit großem Geldbeutel. Eine 7-tägige Pauschal-Luxusreise gibt es ab ca. 2.000 bis 2.500 Euro, wobei nach oben hin keine Grenzen gesetzt sind. Vorteile von Luxushotels sind die hoteleigenen Spa-Bereiche und geräumige Anlagen, die zumeist über einen eigenen Golfplatz und Privatstrand verfügen.

Wer keine Lust auf Hilton, Marriot und Co. hat, kann sich in einem der „Small Luxury Hotels of the World“ niederlassen. Diese kleinen Hotels, welche sich meist in Privatbesitz befinden überzeugen vor allem durch die familiäre Atmosphäre und persönliche Betreuung. Zudem befinden sich diese Hotels abseits des Tourismus-Trubels und sind daher ideal für Hochzeitsreisende oder Honeymooner. Bis zu 10.000 Euro muss man hier für einen einwöchigen Aufenthalt einplanen.

Den Pauschalreisen stehen die Individualreisen in die Karibik gegenüber. Flug und Hotel werden hier einzeln gebucht, wobei man oft den einen oder anderen Euro einsparen kann. So zahlt man beispielsweise für einen Flug nach Kuba (Habana) ca. 700-800 Euro. Hotels (3 oder 4 Sterne) gibt es schon ab 300 Euro für 7 Tage inklusive Frühstück. Der Nachteil von Individualreisen ist, dass die Verpflegung nicht im Preis inbegriffen ist, dafür ist man als Reisender flexibler.

Flexibilität steht bei Abenteuerreisen mit Inselhopping ganz klar im Vordergrund. Wer sich nicht auf eine Insel festlegen will, kann innerhalb der Karibik von Insel zu Insel hüpfen und dabei das Beste aus seinem Urlaub herausholen. Innerkaribische Flüge gibt es schon ab 100 US-Dollar (One-way). Auf fast jeder Insel gibt es eine Reihe von Anbietern, zahlreiche Flugcharter-Unternehmen, Helikopter-Services, Fähren, Wasserflugzeuge (Fly the Whale) und kleine Airlines wie Air Sunshine oder Caribbean Wings. Zu den größeren Airlines, die sich auf Flüge innerhalb der Karibik spezialisiert haben gehören LIAT sowie Caribbean Airlines. Eine Übersicht aller Airlines gibt es hier: http://www.caribinfo.com/airlines.html

Kreuzfahrten sind ebenfalls eine schöne Reiseart, um möglichst viel von seinem Urlaub mitzunehmen. Große Unternehmen wie AIDA oder Tuicruises bieten 14-tägige Karibikkreuzfahrten zwischen 1.000 (ohne Flug) und 3.000 Euro (mit Flug) an.

Eine weitere Möglichkeit, um von Insel zu Insel zu reisen und möglichst viel von der Karibik zu sehen, bietet der Segeltörn. Diese werden ab vielen Häfen, teilweise auch von deutschsprachigen Unternehmen, angeboten. Für einen ein- oder zweiwöchigen Segeltörn durch die Karibik muss man mindestens 1.000 Euro einplanen. Dazu kommt der Preis für die Flüge. Auf http://www.segelreisen-karibik.de/ können Sie sich ein Überblick über die verschiedenen Arten von Segelreisen innerhalb der Karibik machen.

Zuletzt muss man sich entscheiden, ob man seinen Urlaub Last Minute oder als Frühbucher bucht. Erstere sind insgesamt zumeist etwas teurer, vor allem aufgrund des Hotels. Einer Analyse des Reiseportals Skyscanner hat jedoch ergeben, dass die günstigsten Flüge in die Karibik sieben Tage vor dem gewünschten Abflugtermin zu ordern sind. Frühbucher können hinsichtlich Flug und Hotel bis zu 200 Euro einsparen, wenn der Urlaub knapp sechs Monate vorher gebucht wird. Der günstigste Zeitraum für Karibikflüge ist mit durchschnittlich 717 Euro der Januar, der teuerste Flugmonat ist mit circa 907 Euro der Juli.

Wie kann man in der Karibik bezahlen?

Auf allen Karibikinseln kann mit US-Dollar oder den gängigen Kreditkarten (VISA Karte, Eurocard, Mastercard, Diners Club und American Express) bezahlt werden. Einzig auf den französischen Karibikinseln kann auch mit Euro bezahlt werden. An Geldautomaten kann man in der Regel per Kredit- oder EC-Karte Geld in Landeswährung abheben.

Auch wenn überall mit US-Dollar bezahlt werden kann, gibt es je nach Region verschiedene Währungen. Auf allen Inseln der Kleinen Antillen gilt zum Beispiel der East Caribbean Dollar als offizielle Währung, auf Kuba der kubanische Peso und auf Jamaika der Jamaika-Dollar.

Wo kann man in der Karibik Geld umtauschen?

Bei Banken und an Flughäfen kann man Geld in die lokale Währung umtauschen. Dabei wird jedoch in der Regel eine Gebühr erhoben. Zudem variieren die Wechselkurse, je nachdem wo man das Geld wechselt. Sinnvoller ist es, mit Karte zu bezahlen oder Geld vor Ort am Geldautomaten abzuheben. Wieviel Bargeld man mitnehmen darf, ist ebenfalls unterschiedlich.

Wie viel Trinkgeld ist in der Karibik üblich?

In der Karibik ist ein Trinkgeld von etwa 10 bis 15 Prozent üblich. Dieses gibt man üblicherweise in Hotels, Restaurants, Bars und bei Taxifahrten. Auf einigen Inseln ist das Trinkgeld bereits in der Rechnung enthalten.

Welche Zollbestimmungen gelten bei der Ein- und Ausreise?

Zollfrei sind in der Regel folgende Waren: 200 Zigaretten, 50 Zigarren, 225 Gramm Tabak, 1 Liter Spirituosen, 1 Liter Wein oder Bier, 100 Milliliter Parfüm und andere Waren, die einen Wert von 100 US-Dollar nicht übersteigen.

 

TECHNIK

 

Welche Steckdosen, Stromanschlüsse und Stromstärken gibt es in der Karibik?

Die Netzspannung variiert auf den einzelnen Inseln und teilweise sogar von Hotel zu Hotel zwischen 110 und 220 Volt. Auch die Stecker sind auf den einzelnen Inseln unterschiedlich. In vielen Gebieten gibt es amerikanische Steckdosen mit 110 Volt.

Für die Karibikreise empfiehlt sich, einen internationalen Adapter (bei Inselhopping am besten Weltreisestecker, Universalstecker, Multiadapter) mitzunehmen. Zudem wird für größere Geräte, wie Haartrockner oder Laptop, ein Spannungswandler von 110 Volt zu 220 Volt benötigt.

Funktioniert mein Handy und Internet in der Karibik?

Wer ohne sein Handy, Tablet oder Laptop nicht leben kann, muss auch in der Karibik nicht darauf verzichten. Grundsätzlich funktionieren das Smartphone oder der Computer auf allen karibischen Inseln, jedoch muss man beachten, dass die Preise für Telefonie, SMS, MMS und Co. im Ausland wesentlich höher sind als hierzulande oder im EU-Ausland.

Für alle Anrufe, egal ob eingehend oder ausgehend, fallen zu den eigentlichen Gesprächskosten in jedem Falle Roaming-Gebühren an. Diese richten sich zum einen nach dem Aufenthaltsort, sowie nach dem jeweiligen Mobilfunkanbieter. Wie viel Kosten genau anfallen, kann man auf der Homepage seines Anbieters nachlesen.

Ebenfalls ist zu beachten, dass deutsche Flatrates im Ausland nicht gelten.

Wie gut ist das WLAN-Netz ausgebaut?

WLAN gibt es natürlich auch in der Karibik. Jede Insel der Karibik verfügt mittlerweile über DSL und Internetcafes, in denen man für wenig Geld im Internet surfen kann. Auch mit seinem Smartphone, Tablet oder Laptop kann man in der Karibik wohlgetrost surfen.

Kostenlose WLAN-Zugänge gibt es in der Regel an den Flughäfen, Häfen, größeren Busstationen und im Hotel. Vor allem in den touristischen Gegenden findet man auch häufig Restaurants und Strandbars, die kostenloses WLAN anbieten.

Wo sich der nächste Hotspot befindet, kann man mit entsprechenden Wi-fi-Finder Apps herausbekommen.

Welche Zeitzonen gibt es in der Karibik?

In der westlichen Karibik (zwischen der Dominikanischen Republik und Kuba) gilt die Eastern Standard Time (EST). Dort verschiebt sich im Winter die Zeit um minus sechs Stunden, im Sommer um minus sieben Stunden gegenüber deutscher Zeit. In der östlichen Karibik gilt die Atlantic Standard Time (AST). Die Zeitverschiebung beträgt in diesem Fall im Winter minus fünf Stunden, im Sommer minus sechs Stunden.

 

VERKEHR

 

Wie gut ist der öffentliche Nahverkehr?

Auf fast allen karibischen Inseln gibt es ein gut ausgebautes Busverkehrssystem. Zwar sind die Busse in den meisten Fällen nicht ganz so gut ausgestattet wie man es in Europa gewohnt ist, doch für Leute, die einfach nur schnell und günstig von A nach B kommen wollen, ist es ausreichend.

Zwischen den einzelnen Inseln gibt es Fährverbindungen, die in der Regel mehrmals am Tag angefahren werden. Allerdings kann es bei starken Stürmen auch zu Ausfällen kommen und bestimmte Häfen werden dann nicht angefahren. Gleiches gilt für Flüge innerhalb der Karibikinseln.

Weitere Alternativen, um sich in der Karibik fortzubewegen, sind Taxis oder Mietwagen.

Was für einen Führerschein brauche ich in der Karibik?

Will man in der Karibik ein Auto mieten, benötigt man fast immer einen Inselführerschein. Dieser wird sofort von der jeweiligen Autovermietung ausgestellt. Voraussetzungen sind die Vorlage des eigenen Führerscheins und die Zahlung einer Gebühr.

Was für Verkehrsregeln gibt es bzw. was ist anders/besonders?

Wer in der Karibik mit dem Mietwagen unterwegs ist sollte beachten, dass das Verkehrssystem in einigen Regionen nicht ganz so gut ausgebaut und die Straßen weniger beschildert sind, als in Deutschland.

Während das Fahren in kleineren Ortschaften eher ruhig und gelassen von statten geht, kann es in den größeren Städten schon voller und unübersichtlicher auf den Straßen sein. Oft sind die Straßen auch schmaler, aber auf den meisten Inseln gut gepflegt.

In der Karibik gibt es sowohl Links- als auch Rechtsverkehr. Eine Liste mit den Inseln, auf denen Linksverkehr herrscht, gibt es hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_mit_Linksverkehr.

 

ESSEN & TRINKEN

 

Kann man sich problemlos vegan/vegetarisch in der Karibik ernähren?

Wer sich vegan oder vegetarisch ernährt, muss sich oft was einfallen lassen, wenn es ums Essen geht. Mit einigen wenigen Tricks lassen sich fast alle Gerichte veganisieren oder vegetarisieren. Beim Frühstück kann man zum Beispiel auf Wurst, Käse und Butter verzichten und sich stattdessen einfach Marmelade oder frisches Gemüse auf´s Brot legen. Zum Mittag oder Abendbrot lässt man einfach das Fleisch weg und vergnügt sich mit den Beilagen.

Gerade in Hotels sind die Köche oft sehr flexibel, in Sachen vegetarischer oder veganer Kost. Man muss nur nett fragen und schon lässt der Koch einfach die Sahne oder den Parmesan beim Nudelgericht weg oder füllt den Teller mit einer Extrabeilage.

Auch wenn man unterwegs ist, findet sich fast immer eine Kleinigkeit, die vegetarisch oder sogar vegan ist. Wichtig ist dabei vor allem, dass man die typischen nationalen Gerichten der jeweiligen Insel oder Region kennt, also zumindest vorher googelt oder in seinem Reiseführer nachschlägt, denn bei vielen Sachen erkennt man nicht, dass es sich dabei um Fleisch handelt.

Ist man mit einer Reisegruppe oder alleine auf einer Tour, dann empfiehlt es sich, sich vorher im Hotel ein paar Snacks, z.B. belegte Brote, frisches Obst und Gemüse vorzubereiten. Die Zutaten dazu findet man in Supermärkten oder kleinen Straßenständen, die auf jeder Insel vertreten sind.

Kann man Leitungswasser in der Karibik trinken?

Auf fast allen Karibikinseln wird davon abgeraten, Wasser aus der Leistung zu trinken, da dieses mit Keimen belastet sein kann. Es ist daher ratsam, auf Eiswürfel in Getränken zu verzichten und Wasser nur in verschlossenen Plastikflaschen zu kaufen.

 

FREIZEIT & KULTUR

 

Kann man in der Karibik tauchen? Wo kann man besonders gut tauchen gehen?

Im Karibischen Meer gibt es das Belize Barrier Reef, welches nach dem australischen Great Barrier Reef das zweitgrößte Korallenriff der Welt ist. Wem das nicht Grund genug ist, kann sich auf Tauchgängen von unterirdischen Höhlen und einer riesigen Artenvielfalt unter Wasser verzaubern lassen.

Vor allem auf Bonaire, den Bahamas und den Jardines de la Reina im Süden Kubas kann man auf professionell geführten Tauchausflügen wunderschöne Riffe und außergewöhnliche Tierarten, wie Haie, Delphine, Rochen oder Schildkröten beobachten. Auf den Turks and Caicos Inselns nördlich der Dominikanischen Republik bekommt man sogar mit etwas Glück Buckelwale zu Gesicht.

Welche anderen Freizeitaktivitäten werden angeboten?

Nicht nur Tauchen und Schwimmen gehören zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten in der Karibik, sondern sämtliche Wassersportarten wie Canyoning, Kanu- & Kajak-Touren, Rafting, Kitesurfen, Windsurfen, Jetskiing, Wasserski, Angeln, Hochseefischen, Tauchen, Bodyboarden, Segeln, Powerboat, Schnorcheln und vieles mehr.

Wer sich lieber auf dem trockenen Land vergnügen will, kann auf fast jeder Insel Golf spielen, ausgiebige Fahrrad- oder Wandertouren machen und beliebigen Sportarten nachgehen. Ein besonderes Highlight in der Karibik ist das Ziplining, beispielsweise durch den Regenwald St. Lucias.

Für all diejenigen, die es im Urlaub etwas ruhiger angehen lassen wollen, gibt es in der Karibik zahlreiche Nationalparks, in denen die Natur noch unberührt ist und die einheimischen Tiere frei in ihrem natürlichen Lebensraum anzutreffen sind.

Welche historischen Informationen zur Karibik gibt es? Wann wurde die Karibik von wem entdeckt?

Bevor Kolumbus im Auftrag der spanischen Krone 1492 auf San Salvador auf den Bahamas landete, waren die karibischen Inseln zunächst von den Arawak-Indianern besiedelt. Ihnen folgten um 1400 die kriegerischen Kariben, die die Arawak langsam von den kleinen Antillen vertrieben. Zur Zeit der Entdeckungsreisen der Konquistadoren besiedelten die Arawak-Indianer die Inseln Kuba, Hispaniola (also Haiti und die Dominikanische Republik) und die Bahamas. Die kleinen Antillen hingegen wurden von den Kariben bewohnt.

Nach anfänglicher Besiedelung der Karibik-Inseln, zogen die Konquistadoren weiter auf den amerikanischen Kontinent, während sich nach und nach Europäer aus England, den Niederlanden und Frankreich auf den Inseln niederließen. Leider fiel ein Großteil der indigenen Bevölkerung den durch die Europäer eingeschleppten Krankheiten oder der Sklaverei zum Opfer.

Gibt es in der Karibik Piraten?

Vor allem im 17. und 18. Jahrhundert war die Karibik Schauplatz von Piraterie. Besonders die kleineren Inseln, auf denen sich die spanischen Schatzflotten niederließen, dienten den Seeräubern als Unterschlupfmöglichkeit und lukratives Angriffsziel. Als regelrechte Piratensiedlungen galten Port Royal auf Jamaika sowie die französische Siedlung auf Tortuga.

Obwohl im Jahr 2002 in verschiedenen Seegebiete in der Karibik vor Angriffen durch Piraten gewarnt wurde, gab es bis heute keinerlei Vorfälle. Wobei es sich bei den modernen Piraten vor allem um arme Einheimische, Drogenschmuggler und korrupte Angehörige nationaler Sicherheitskräfte handelt, statt um blutrünstige Vagabunden, wie es zur Zeit Kolumbus‘ der Fall war.

Wie hoch ist die Kriminalitätsrate in der Karibik?

Wie auch im Rest der Welt ist die Kriminalitätsrate in der Karibik sehr unterschiedlich von Insel zu Insel. Im Allgemeinen kann man aber sagen, dass die Karibik ein vergleichsweise sicheres Reiseziel ist. Zu den sichersten Inseln der Karibik gehören die ABC-Inseln Aruba, Bonaire und Curaçao, wo die Verbrechenszahlen sehr niedrig sind und politische Unruhen nicht an der Tagesordnung.

Unsichere Gegenden findet man z.B. auf Jamaika, Trinidad und Tobago sowie Belize. Hier liegt die Mordrate bei über 40 Morden auf 100.000 Personen, was mit organisierter Kriminalität, Drogenhandel und Gangaktivitäten zusammenhängt.

Die sichersten Reiseziele für Alleinreisende sind Antigua, Bequia, Bonaire, Dominica, die weitab von Touristenströmen liegen. Wie sicher oder gefährlich das jeweilige Reiseziel aktuell ist, erfährt man auf der Seite des Auswärtigen Amtes.

Kann man in der Karibik heiraten?

Die Karibik ist ein beliebter Ort, um den ewigen Bund der Ehe einzugehen. Seine Hochzeitsreise kann man professionell planen lassen. Folgende Anbieter liefern nützliche Informationen rund um die Heirat in der Karibik: