Surfreisen Karibik


Surfen gehört zu den beliebtesten Sportarten in der Karibik. Sowohl Einheimische, als auch Surfer aus der ganzen Welt besuchen Jahr für Jahr die Küsten verschiedenster Inseln auf der Suche nach der perfekten Welle.

Einige Karibikinseln eignen sich besser als andere, um den Wassersport auszuüben. Welche Inseln das sind, welche Reisezeit fürs Surfen in der Karibik am besten ist und weitere nützliche Informationen zu Surfreisen in der Karibik finden Sie hier.

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Was sind Surfreisen?

Surfreisen gehören, genau wie Wanderreisen, Tauchreisen oder Segelreisen, zu den Reisearten, bei denen nicht nur die Erholung, sondern auch das Ausüben einer bestimmten sportlichen Aktivität im Mittelpunkt steht.

Wie bei allen anderen Reisearten auch, kann man Surfreisen entweder als Pauschalreise oder Individualreise buchen. Mittlerweile gibt es zahlreiche Anbieter, die sich auf Surfreisen in der Karibik spezialisiert haben und Komplettpakete mit Unterkunft im Surfcamp, Verpflegung und Teilnahme an professionellen Surfkursen spezialisiert haben.

Welche Arten von Surfreisen gibt es?

Surfen ist nicht gleich Surfen. Neben dem klassischen Surfen, auch Wellenreiten genannt, bei dem man nur das Surfboard benötigt, unterscheidet man zwischen Kite- und Windsurfen.

Beim Kitesurfen, auch Kiteboarden oder Lenkdrachensegeln genannt, steht der Sportler auf einem kleinen Surfbrett und wird von einem Lenkdrachen über das Wasser gezogen. Der Antrieb geschieht hier also nicht durch die Wasserkraft selbst, sondern vielmehr durch den Wind. Die Ausrüstung ist im Vergleich zum Windsurfen um einiges günstiger. Außerdem ermöglicht das Kitesurfen eine große Vielfalt an Sprüngen und Tricks.

Das Windsurfen hingegen, welches auch als Brett- oder Stehsegeln bezeichnet wird, unterscheidet sich vom herkömmlichen Surfen durch das zusätzliche Segel, welches am Brett befestigt ist und der Fortbewegung dient. Da das Segel dreh- und kippbar ist, sind beim Windsurfen ebenfalls spektakuläre Manöver und Tricks möglich.

Egal ob Wellenreiten, Kite- oder Windsurfen – wer einen Kurs vor Ort machen will, hat in der Karibik in speziellen Surfcamps die Gelegenheit dazu. Die Surfcamps sind meist nur wenige Minuten vom Strand entfernt, stellen Unterkünfte für die Reisenden zur Verfügung und bieten Surfkurse unterschiedlicher Länge und Niveaus an. Entsprechendes Material sowie die Ausrüstung werden dann vom Camp bereitgestellt.

Wer bereits Vorkenntnisse im Surfen hat und auf eigener Faust das Meer erobern will, kann Surfreisen auch individuell buchen. Dem Reisenden ist es dann selbst überlassen wo, wann und wie lange er surfen will. Um Verpflegung und Unterkunft kümmert er sich selbst. Surfbretter oder Ausrüstungen fürs Kite- oder Windsurfen können dann vor Ort gemietet werden.

Surfreisen in der Karibik

Die Karibik gehört zu den beliebtesten Surfregionen der ganzen Welt. Grund dafür ist vor allem das tropische Klima mit ganzjährigen Lufttemperaturen von durchschnittlich 30 Grad Celsius und Wassertemperaturen von gut 27 Grad. Obwohl die beste Reisezeit für die Karibik in den Monaten November bis April liegt, hat man das ganze Jahr über gute Surfbedingungen. Das liegt vordergründig an den ständig wehenden Passatwinden aus nordöstlicher Richtung. Die besten Surfspots liegen daher an den Nord- und Ostküsten der jeweiligen Insel.

Das warme, kristallklare Wasser, die wunderschönen Sandstrände sowie der ständige Sonnenschein machen die Karibik zu einem attraktiven Reiseziel für Surfer und Wassersportler aus aller Welt. Die gigantischen Riffe, Sandbänke und vulkanischen Landschaften, die sich auch unter Wasser bemerkbar machen, sorgen für eine hohe Wellenqualität und viel Spaß. Nach dem Surfen bietet die abwechslungsreiche Landschaft viel Raum für anderweitige Aktivitäten an Land.

Auf welchen Inseln kann man am besten surfen?

Am besten kann man in der Karibik rund um die Inseln unter und über dem Winde surfen. Unter den Großen Antillen gibt es zwei Inseln, die sich in den vergangenen Jahren als beliebte Surfdestinationen etabliert haben.

Dominikanische Republik

Der kleine Ort Cabarete an der Nordküste der Dominikanischen Republik bietet die idealen Surfbedingungen für Surfer aus aller Welt. Der Playa Encuentro gilt als einer der besten Surfspots in der Karibik. Dort brechen das ganze Jahr über hohe Wellen, was diesen Spot auch für Kite- und Windsurfer sowie Wakeboarder attraktiv macht. Die besten Wellen zum Wellenreiten findet man zwischen September und April.

Puerto Rico

In Puerto Rico gibt es große, qualitativ hochwertige Wellen, die vor allem Surfer aus Florida anziehen. Die besten Surfspots befinden sich an der Nordwestküste. Für Fortgeschrittene eignen sich die Monate September bis März am besten, während Anfänger von März bis August die beste Saison haben.

St. Martin

St. Martin ist besonders bei Windsurfern beliebt. Im Osten befinden sich der Orient Bay sowie eine versteckte Bucht, die Galion Bay, die tolle Freeride- und Slalom-Windsurfspots beherbergt, wo man sowohl Flachwasser als auch kraftvolle Wellen antrifft. Nicht nur das Windsurfen, sondern auch Kitesurfen, Wakeboarden, Wasserski, Wellenreiten, Schnorcheln und vieles mehr ist hier möglich. Von Januar bis Juli erreicht der Wind Geschwindigkeiten von 15 Knoten und bis zu 23 Knoten an windigeren Tagen.

Guadeloupe

Rund um Guadeloupe finden sich zahlreiche Surfspots mit kleinen, aber konstanten Wellen. Die besten Surfbedingungen herrschen in den Monaten von Oktober bis Februar. Anfänger haben von Mai bis August mit Wellenhöhen von ein bis zwei Fuß optimale Bedingungen.

Martinique

In Martinique findet man beinahe unberührte Surfspots vorrangig an der Nord- und Nordwestküste der Insel. Rund um die Insel findet man genügend Reef-, Point- und Beachbreaks, welche für Abwechslung sorgen. Die besten und höchsten Wellen kommen von September bis Februar vor.

St. Lucia

Ebenfalls attraktiv für Wind- und Kitesurfer ist St. Lucia mit dem Sandy Beach (Anse des Sables), der mit seinem Flachwasser viel Platz zum Freeriden und Freestylen bietet, sowie dem Kitebeach Man Kote nördlich vom Sandy Beach.

Barbados

Barbados gilt als eine der beliebtesten Destinationen für Surfreisen in der Karibik. Wegen des 360°-Swellwindows lassen sich je nach gewünschten Surfbedingungen auf jeder Seite der Insel Surfspots finden. Während die raue Ostküste mit den höchsten Wellen und dem weltbekannten Spot Soupbowl eher etwas für Profis ist, gibt es im Süden mildere Pointbreaks, welche für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet sind. Erfahrene Surfer kommen auch an den verschiedenen Spots an der West- und Nordküste auf ihre Kosten. Die besten Wellen gibt es auf Barbados von Oktober bis April.

Trinidad & Tobago

Tobagos beliebtester Surfspot ist der Pigeon Point. Hier treffen sich Anfänger und fortgeschrittene Windsurfer, um sich im flachen Wasser vom Gleitwind treiben zu lassen. Die besten Windverhältnisse findet man im Winter und Frühjahr von Dezember bis Mai. Der Pigeon Point mit seinen vorgelagerten Riffen ist ein überschaubarer Surfspot, wo nur wenige Surfer unterwegs sind. Durch die Riffe ist die Bucht zudem vom offenen Meer abgeschirmt, sodass niemand abgetrieben werden kann. In Trinidad liegen die besten Surfstrände in der Nähe des Dorfes Sans Souci an der Nordküste der Insel.

Aruba & Bonaire

Aruba ist vor allem bei Wind- und Kitesurfern beliebt. Die fehlenden Berge sorgen für konstanten Wind, der sich besonders an der Ostküste der Insel, beispielsweise am Palm Beach im Norden der Insel bemerkbar macht. An der Westküste haben Surfer in Boca Grandi die Chance auf die perfekte Welle.

Genau wie auf Aruba sorgt in Bonaire die karge Landschaft dafür, dass der Wind ungebremst über die Insel fegen kann und somit die besten Bedingungen für Wassersportarten bietet. Der beliebteste Spot zum Surfen ist Lac Bay, eine fünf Kilometer lange Bucht im Osten der Insel.

Isla Margarita

Die venezolanische Isla Margarita, die zum Bundesstaat Nueva Esparta gehört, wartet mit „El Yaque“ mit einem der besten Surfspots der Karibik auf. Vor allem an der Ostküste der Insel finden sich die idealen Bedingungen für Wind- und Kitesurfer. Für Letztere eignet sich vor allem der Pelikan Beach. Auch die vorgelagerten Inseln Coche und Cubagua bieten optimale Bedingungen für Wassersport. Aufgrund des ständig wehenden Passatwindes eignen sich die Inseln als ganzjährige Reiseziele für Surffans.

Anbieter für Surfreisen in die Karibik

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